324 O 608/08 - 30.09.08 - Anzeige in SPORT-BILD Portraitfoto

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Anzeige im SPORT-BILD Portraitfoto

30.09.2008, 12:00 324 O 608/08 Bürow ./. Indealo Internet GmbH

Autor für die Pseudoöffentlichkeit

Die Pseudoöffentlichkeit protokollierte am 05.12.2008 das Verfahren 324 O 608/08.

Richter

Vorsitzender Richter am landgericht Herr Andreas Buske
Richter am landgericht Dr.Link
Richterin am Landgericht Dr. Goetze

Die Parteien

Klägerseite: Kanzlei: Thomas Zimmermann; RA
Beklagtenseite: Kanzlei: Phillip Naumann.; RA

Notizen der Pseudoöffentlichkeit

In dem Verfahren ging es um ein Portraitfoto in einer Anzeige in SPORT-BILD, welches digital in eine breit grinsende Witzfigur verzerrt worden war. Der Kläger glaubt, sich in diesem Bild wieder zu erkennen. Seine Arbeitskollegen hatten es ihm in den Spind gelegt. Es ist streitig, ob tatsächlich ein Bildnis des Klägers verwendet wurde, oder ob dieser eine Art Zwilling hat.

Das Verfahren erinnert uns die peinliche Klage von Ron Sommer, der nichts Dringenderes zu tun hatte, als sich gegen eine digital kaum veränderte Abbildung in einer Fotomontage zu wehren, und mit dieser Banalität sogar das Bundesverfassungsgericht zu behelligen.

Zum Beklagten finden wir im Internet:
Axel Springer kauft Idealo Internet GmbH Mittwoch, 26. Juli 2006 04:00
Der Medienkonzern Axel Springer baut sein Internet-Geschäft aus und kauft die Preis- und Produktsuchmaschine Idealo. Berlin - Der Medienkonzern Axel Springer baut sein Internet-Geschäft aus und kauft die Preis- und Produktsuchmaschine Idealo. Die Betreibergesellschaft Idealo Internet GmbH mit Sitz in Berlin wurde zu 74,9 Prozent übernommen, wie Springer am Dienstag mitteilte. Damit werde ein dynamisch wachsendes Segment im Internet erschlossen, sagte Konzernvorstand Andreas Wiele. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion wurde dem Bundeskartellamt zur Prüfung vorgelegt. Quelle

Bei den Anwälten und Richtern gibt es passend zum grinsenden Gesicht viel Gelächter.

Klägeranwalt: ... Kein Vergleich! Den habe ich mal als Mandaten gehabt, ... .

Beklagtenanwalt Herr Naumann: ... Verzerren der Mundwinkel.

Der Vorsitzende Richter Herr Andreas Buske: Ich denke, er müsste Fehler in den Mund nehmen.

Richter Dr. Link: Hat Ihr Mandant hat sich mal bei einem Casting beworben?

Klägeranwalt: Hat sich vor vier oder fünf Jahren bei einem Casting beworben. Weiß nichts mehr über die Fotos. Die Augenwinkel sind runtergezogen, die Augenbrauen sind ausgeprägter. Bremsen Sie mich, wenn ich zu weit gehe! Unserer hatte eine Zahnlücke unten links, dieser nicht! Mein Gott, ist das schwierig bei Ihnen!

Der Vorsitzende: Gibt es Verträge? ...

Beklagtenanwalt Herr Naumann: Verschiedene Agenturen, Buchungen, Models ... Vermittelt hat es die Agentur Youngsters ...

Der Vorsitzende: ... Kläger laden, ... Zeuge Lüdemann laden.

Klägeranwalt: Letztes Foto, letzte Seite. Grübchen fehlt. Wenn er lacht, hat er richtig eine zweite Falte. Toller Fall! Hopp oder Top!

Der Vorsitzende: Ihre Agentur war immer dabei?

Beklagtenanwalt: Ja, kommt vom Springer-Verlag.

Klägeranwalt: .... Man kann den Weg des Fotos nicht zu 99,9% beweisen. habe nie mit den Kessler-Zwillingen gerechnet.

Beklagtenanwalt Herr Naumann: Gebe zu, dass er es sein könnte. Der Teufel ist ein Eichhörnchen!

Klägeranwalt: Man kann auch nach Rechtshängigkeit nach anderem suchen, ganze Verbrecherbanden verbergen sich so. Meine jetzt nicht Sie oder Ihre Mandantschaft, sondern allgemein.

Der Vorsitzende diktiert: Die Sach- und Rechtslage wurde mit den Parteivertretern ausführlich und umfassend erörtert. klägervertreter stellt den Antrag aus der Klageschrift vom 10.07.2008 mit der Maßgabe, dass eine Lizenz begehrt wird. Es werden weitere Fotografien als Anlagen überreicht. ... Der Termin zur Vetrkündung einer Entscheidung wird anberaumt auf Freitag, den 12.12.08, um 9:55 Uhr in Saal B335.


Wichtiger Hinweis

Für diesen Bericht gilt, was für alle Berichte gilt: Alles, was in den Berichten steht, entspricht nicht unbedingt der Wahrheit. Beweisen können die Berichterstatter nichts; geurteilt nach den strengen Regeln der Zensurkammern, sind die Recherchen der Berichterstatter erbärmlich. Was in den Berichten in Anführungszeichen steht, ist nicht unbedingt ein Zitat. Oft wird eine falsche Zeichensetzung verwendet. Dafür haben schon mehrere Berichterstatter in Deutschland Heute gesessen. Die Berichterstatter möchten für ihre mangelnde Kenntnis der Grammatik und Syntax bzw. deren nicht exakte Anwendung nicht noch ein weiteres Mal ins Gefängnis. Was als Zitat erscheinen kann, beruht lediglich auf den während der Verhandlung geführten handschriftlichen Notizen. Auch wenn andere Texte, welche nicht in Anführungszeichen stehen, als Zitate erscheinen, sind es keine, denn beweisen können die Berichterstatter als Pseudoöffentlichkeit nichts. Auch Zeugen gibt es keine. Sowohl Anwälte als auch Richter werden sich an nichts erinnern - sie haben Besseres zu tun. Was merkwürdig erscheint, muss von Ihnen nicht unbedingt geglaubt werden. Eine Meinung besitzen die Berichterstatter von der Pseudoöffentlichkeit nicht. Es handelt sich lediglich um Verschwörungstheorien.

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